Nachgefragt bei… Marcel Menk (NerdStar)

Das NerdStar-Gründungsmitglied Marcel Menk führt als Host durch die IndieZone NRW und stellt gemeinsam mit den heimischen Gamedevs ihre Releases „Made in NRW“ vor. Im Interview gibts einen Blick hinter die Kulissen.

Mediennetzwerk.NRW: Am 17. November startet die dritte Staffel der IndieZone NRW – diesmal geht ihr dienstags und donnerstags abends um 18 Uhr auf Sendung. Warum ist die IndieZone jetzt eine Twitch-Late-Night?

Marcel Menk: Das Ganze hat mehrere Gründe. Der Erste ist ganz simpel: Um 18:00 Uhr sind tendenziell einfach mehr Zuschauer*innen daheim. Auf diese Weise können sie die Sendung angenehm und gemütlich abends beim Essen verfolgen. Zum Anderen passt die im Vergleich zur vorherigen Staffel spätere Uhrzeit besser in unser aktuelles Sendekonzept und die IndieZone kann so flüssiger mit eingebunden werden. Es gibt noch einige Faktoren mehr, aber das sind zwei der großen gewesen.

Mediennetzwerk.NRW: Worauf können sich die Zuschauer*innen in den kommenden acht Folgen der neuen Staffel besonders freuen? Was tut sich in der Gamesszene in Nordrhein-Westfalen?

Marcel Menk: Fans der IndieZone werden einige Developer wiedererkennen, die in dieser Staffel erneut dabei sind, um uns ihren Entwicklungsfortschritt zu präsentieren. Zusätzlich sind natürlich auch frische Gesichter am Start, die mich und die Zuschauer*innen mit ihren innovativen Spielideen überraschen möchten. Insgesamt merkt man deutlich, mit wie viel Elan die verschiedenen Developer trotz der aktuell für uns alle schwierigen Situation an ihren Projekten arbeiten. Es darf also drauf hin gefiebert werden!

Mediennetzwerk.NRW: Die Gäste wählt ihr von NerdStarTV gemeinsam mit dem Mediennetzwerk.NRW aus. Worauf legt ihr Wert und was sollten interessierte Gamedeveloper bei der Bewerbung beachten?

Marcel Menk: Eigentlich kann man da nichts falsch machen. Ein Alleinstellungsmerkmal, ne innovative Idee, eine spannende Geschichte oder alles zusammen hilft natürlich, aber ist kein Muss. Meldet euch einfach mit einer freundlichen Nachricht. Bisher waren wir noch zu niemandem gemein. Achso, den Sitz sollten die Entwickler in NRW haben. Das ist Voraussetzung.

Mediennetzwerk.NRW: Welche Developer oder welches Game aus NRW haben dich in bisher 16 Folgen richtig überrascht?

Marcel Menk
: Es ist schwierig, ein oder zwei der etlichen spannenden Gäste in den Vordergrund zu rücken. Natürlich werde ich häufig von Titeln überrascht. Von manchen mehr und von manchen weniger. Aber irgendwie schafft es jedes gezeigte Spiel wieder aufs Neue, mich mit einem seiner Elemente zu faszinieren. Besonders hoch ist der Überraschungsfaktor, wenn ich mit dem Genre vorher wenig Berührung hatte. Ist wahrscheinlich keine zufriedenstellende Antwort, aber alles andere wäre geflunkert.

Mediennetzwerk.NRW: Ein Blick hinter die Kulissen: Wie bereitest du dich auf eine neue Episode vor? Wer ist im NerdStar-Team beteiligt?

Marcel Menk:
Ich informiere mich über die Entwickler*innen, werfe einen kurzen Blick auf die aktuelle Version des Spiels und bin neugierig. Zusammen mit unserer Redaktion entsteht daraus ein roter Faden, den ich durch meine spontanen Einwürfe in der Livesendung dann selbst wieder gefährde. Die Produktion der Einspieler wird von mehreren Leuten im Team umsetzt. Die Episoden selbst habe ich bisher als One-Man-Army gesteuert, in der kommenden Staffel kümmern sich 1-2 Personen aus unserer Regie darum.

>> Zu allen bisherigen Interviews in der Reihe “Nachgefragt bei…”


← ZURÜCK
Förderer

Das Mediennetzwerk.NRW wird finanziert durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Der Ministerpäsident des Landes Nordrhein-Westfalen EUROPÄISCHE UNION Investition in unsere Zukunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung EFRE.NRW Investition in Wachstum und Beschäftigung