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Tomatolix
Webvideo-Creator

Im Januar 2020 ist das Creator College NRW mit neun Teilnehmer:innen und einen fünftägigen Bootcamp gestartet. Tomatolix war als Mentor und Referent vor Ort und teilte seine langjährige Erfahrung.

Mediennetzwerk.NRW: Tomatolix, erzähl doch bitte einmal kurz, wie du eigentlich als Webvideoproduzent gestartet bist.

Tomatolix: In der fünften Klasse habe ich meine erste Videokamera bekommen und angefangen kurze Videos mit Freunden zu drehen. Als dann die ersten Videoportale gestartet sind, habe ich angefangen die Videos dort einfach mal testweise hochzuladen. Das hat Spaß gemacht und 2010 habe ich dann meinen jetzigen YouTube-Kanal “Tomatolix” gegründet. Da habe ich erst mal mit verschiedensten Videoprojekten herumexperimentiert. Von Kurzfilmen, über Sketche bis hin zu einer Talkshow habe ich alles Mögliche ausprobiert und dabei eine Menge gelernt. Als ich dann begonnen habe kurze Reportagen in dem Format “Selbstexperiment” zu veröffentlichen, wurden plötzlich mehr Zuschauer auf mich aufmerksam. Das war im Prinzip mein “Durchbruch”.

„Wenn ich jetzt einen neuen YouTube-Kanal starten würde, würde ich das wahrscheinlich etwas durchdachter angehen.”

Tomatolix

Wenn du noch einmal als Creator beginnen könntest: was würdest du anders machen?

Wenn ich jetzt einen neuen YouTube-Kanal starten würde, würde ich das wahrscheinlich etwas durchdachter angehen. Ich würde mir intensive Gedanken zu einem Kanalnamen und einem zu mir passenden Videokonzept machen. Außerdem wüsste ich, worauf ich bei der Produktion eines YouTube-Videos achten müsste.

„Wenn man einen eigenen YouTube-Kanal  starten möchte, sollte man das auf jeden Fall nicht aus finanziellem Interesse machen, sondern weil man Spaß daran hat.”

Beim Bootcamp des Creator College NRW hast über Business-Modelle informiert. Was sind die wichtigsten Tipps und Tricks, wenn man in der Branche wirklich Fuß fassen will?

Wenn man einen eigenen YouTube-Kanal  starten möchte, sollte man das auf jeden Fall nicht aus finanziellem Interesse machen, sondern weil man Spaß daran hat, Videos zu produzieren. Es kann nämlich einige Zeit dauern, bis man erste Erfolge erfährt. Deswegen ist es umso wichtiger am Ball zu bleiben, auch wenn man zu Beginn noch nicht so viele Menschen erreicht. Was auf YouTube vor allem zählt, ist der Inhalt und die Persönlichkeit. Man sollte sich also überlegen, was einen begeistert, und kann versuchen daraus ein Konzept für seinen Kanal zu entwerfen. Die Zuschauer merken es nämlich, wenn man etwas mit Leidenschaft macht. Was an Köln besonders schön ist, dass hier eben so viele Creator leben, wodurch man sich austauschen und gemeinsame Videoprojekte umsetzen kann. Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.

Das College geht nun bis Sommer in die Aufbauphase über. Gelerntes soll vertieft und gefestigt werden. Für die Teilnehmer:innen auf jeden Fall eine wertvolle Rundum-Unterstützung. Aber was nimmst du eigentlich aus Sicht eines Mentors für dich aus der Bootcamp-Woche mit?

Ich glaube, dass es immer sehr bereichernd ist, sich mit anderen Kreativen auszutauschen. Durch die Gespräche mit den Creatorn habe auch ich viel neues gelernt und bin dadurch auf neue Ideen für meine eigenen Projekte gekommen.


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